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353 Fragen und Antworten gefunden

  • Wie machen Leute im Rollstuhl Sport?

    In dem Sie versuchen, die Dinge, die man kann, so gut es geht mitzumachen.

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    • Es gibt Möglichkeiten, dass diese Menschen Sport machen. Es gibt zum Beispiel Fußball für E-Rollifahrer. Es gibt bestimmt noch mehr, da kenne ich mich aber selber nicht aus.
    • Es gibt für viele Menschen mit Behinderungen auch vielfältige Möglichkeiten, um sich sportlich zu betätigen. Klar ist auch das nicht alle Sportarten dafür in Frage kommen. Meist aber in abgewandelter Art und Weise und es hängt auch von der Behinderung ab, welcher Sport sich eignet. Nicht zu vergessen: das eigene Interesse am Sporttreiben. Man denke in diesem Zusammenhang nur an die Paralympics. So weit muss man aber nicht gehen. Wichtig ist nur eines: dass man es mit Freude macht und Spaß daran hat.
  • Verstehen Menschen mit Down-Syndrom komplizierte Sachen?

    Das Down-Syndrom kann unterschiedlich sein – wie jeder nicht behinderte Mensch superschlau oder normal begabt sein oder auch beim Lernen Schwierigkeiten haben kann! Manche Menschen mit Down-Syndrom brauchen länger zum Lernen. Es gibt Menschen mit Down-Syndrom, die Studienabschlüsse haben, andere arbeiten als Schauspieler, andere in der Pflege, andere in der Gastronomie zum Beispiel. Andere können das nicht, weil ihnen das Lernen schwerfällt (auch die Unterstützung und Akzeptanz fehlt im Umfeld). Sie arbeiten dann in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

  • Wie fühlt man sich mit Down-Syndrom?

    Als Mensch! Normal! Wir fahren bspw. Zug, Jugendliche ziehen laut über Behinderte her (sie hatten meinen Sohn nicht gesehen) und alle Zuggäste bekommen das mit. Wir wollen aussteigen und Cornelius sieht sie an und sagt ganz laut: „Mama, die Kinder sind doof!“ Alles lacht und sie schämen sich und kriegen einen roten Kopf. Menschen wie Cornelius wollen akzeptiert werden wie sie sind und nicht ausgeschlossen werden! Cornelius liebt z.B. Santiano und Schlager und da geht er auch zu Konzerten. Wer hat nicht seine Lieblingsband und geht zu Konzerten! Cornelius ist auch super hilfsbereit, wenn jemand Hilfe braucht. Er sieht es ganz schnell und dann hilft er (trägt den Rollator am Strand auf den Weg, weil die Frau mit dem Rollator stecken blieb im Sand) oder trägt einer alten, sehr kranken Dame aus der Nachbarschaft, wenn er sie sieht, die Einkäufe nach Hause.

  • Was ist Down-Syndrom? Was ist da passiert?

    Down-Syndrom ist eine Laune der Natur, sprich Menschen mit Down-Syndrom haben das 21. Chromosom dreimal statt zweimal (sprich 1 zusätzlich geschenkt bekommen)! Jeder Mensch hat üblicher Weise 46 Chromosomen, Menschen mit Trisomie 21 (deswegen Tri = 3) haben 47!

  • Fällt es Ihnen schwer, offen über Ihre Behinderung zu sprechen? Oder ist es für Sie immer eine Erleichterung, wenn das Umfeld Bescheid weiß?

    Es fällt mir nicht schwer, über meine Behinderung zu sprechen. Nur bei Fremden versuche ich, es nicht zu erzählen. (Hörbehinderung)

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    • Eigentlich schon, da es eine Besonderheit von einem ist und manchmal nicht wegzudenken ist. (Rollstuhlfahrer, Spastiker)
  • Kann man mit Diabetes unendlich braunen Zucker essen?

    Nein, brauner Zucker lässt den Blutzuckerspiegel ähnlich stark ansteigen wie herkömmlichen Haushaltszucker. Für Menschen mit Diabetes ist er deshalb keine Alternative.

  • In welchen Situationen stört dich das Tourette-Syndrom am meisten?

    Tics können in ruhigen oder stillen Umgebungen besonders störend sein, da sie mehr Aufmerksamkeit erregen und leichter zu hören oder zu sehen sind. Ebenso in sozialen Situationen, kann es sein, dass man sich unwohl fühlt und sich Sorgen macht, was andere über mich denken. Bei wichtigen Ereignissen können Tics die Konzentration beeinträchtigen und den Fokus vom eigentlichen Ziel ablenken.

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    • Wenn ich schlecht behandelt werde.
  • Wie kommunizierst du, dass du Tourette hast?

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, anderen mitzuteilen, dass man Tourette hat. Diese nutze ich je nach Situation. Egal für welchen Weg sich Menschen mit Tics entscheiden, es ist wichtig mitzuteilen, dass Tourette eine neurologische Erkrankung ist und dass man keine Kontrolle über seine Tics hat. Es ist auch wichtig, anderen zu erklären, dass man trotz der Symptome genauso respektiert und akzeptiert werden möchte wie jeder andere auch. Man kann mit anderen direkt darüber sprechen und erklären, dass man Tourette hat und welche Symptome man hat. Es gibt viele Informationsbroschüren und Materialien, die über Tourette aufklären und die man anderen zur Verfügung stellen kann. Informationen gibt es bei den Selbsthilfe-Organisationen. Diese Informationen kann man selbst bereitstellen oder empfehlen.

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    • Ich habe eine Karte, die ich vorzeigen kann. Die Erkrankung wird dort erklärt.
  • Erkennst du bei deinen Wort-Ticks Muster?

    Wort-Ticks mit ck geschrieben, sind sprachliche Gewohnheiten oder Marotten und haben mit Tourette nichts zu tun. Wort-Tics würde ich zur Koprolalie zählen. Hier ist es möglich, dass Menschen mit Tourette in bestimmten Situationen immer das gleiche Wort sagen müssen.

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    • Nein.
  • Tourette kenne ich sehr oft mit Kraftausdrücken. Ist das nur Stereotyp?

    Nein, das ist kein Stereotyp. Die sogenannte „Koprolalie „, bei dem Menschen mit Tourette-Syndrom unwillkürlich obszöne oder beleidigende Ausdrücke oder Worte äußern, ist tatsächlich ein bekanntes Symptom des Tourette-Syndroms, besonders deshalb, weil es leider in den Medien gerne dargestellt wird. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Menschen mit Tourette-Syndrom dieses Symptom haben. In der Tat haben nur etwa 10-15% der Menschen mit Tourette-Syndrom Koprolalie. In der Regel haben viele motorische Tics (unwillkürliche Bewegungen) oder vokale Tics (unwillkürliche Geräusche oder Worte), die nicht notwendigerweise obszön oder beleidigend sind. Die Tourette-Symptome sind von Person zu Person sehr unterschiedlich und jeder mit Tourette-Syndrom ist einzigartig.

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    • Nein, es ist unterschiedlich. Tics kommen und gehen. Manche bleiben.
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